Was sind Barrieren im Alltag des Wohnumfelds?Sicher, einige Punkte sind offensichtlich: Schwellen in den Türen etwa, wenn man nicht so gut gehen oder sehen kann oder gar im Alter – oder bei Behinderung – einen Rollstuhl benutzen muss. Schwellen gibt es auch auf andere Weise, zum Beispiel wenn die Duschwanne einen zu hohen Einstieg hat, Griffe fehlen. Außerdem werden Bäder in der Regel sehr klein bemessen und ungünstig gestaltet. Dies schränkt die Nutzbarkeit ein, die maßgeblich von der Größe und von der Anordnung der zur Verfügung stehenden Bewegungsflächen bestimmt wird. Eine erwachsene Person nimmt beim Gehen bereits eine Bewegungsfläche von 60cm ein, für das Drehen um die eigene Achse also 60cm x 60cm. Bei Menschen mit Gehhilfen erweitert sich ein solcher Bewegungsradius bereits auf 1,20m x 1,20m und bei Rollstuhlfahrern gar auf 1,50m x 1,50m. Analog zu der Grundfläche sind auch die Badezimmertüren durchaus eine Barriere. Generell sollte diese Tür nach außen hin zu öffnen sein, um auch in Notfällen einen schnellen Zugang zu gewährleisten. Die Abstände zwischen den einzelnen Sanitärobjekten untereinander und zur Wand sind in der DIN 18022 geregelt, nach der es zwar zulässig ist, zwischen Wanne und Waschtisch keinen Abstand zu lassen, qualifizierte Fachbetriebe empfehlen jedoch einen Mindestabstand von 20cm einzuhalten. Um nur ein erstes Beispiel zu nennen… Der stufenlos begehbare Duschbereich muss eine Mindestfläche von 1,20 × 1,20m aufweisen. Sinnvoll ist hier eine Absenkung und Abgrenzung der Spritzwasserzone vom Fußboden mit Hilfe geeigneter Fliesen. Und zur Benutzung des Waschbeckens muss ein ausreichender Beinraum einkalkuliert werden. Auch das WC gehört in die Kategorie »Barriere« – doch ist hier klar auf die Lebenssituation abzustimmen. Ältere Menschen bevorzugen höhere Toilettensitze, während es bei Familienhaushalten mit kleinen Kindern durchaus anders sein kann. Und alle Fachleute sind sich einig: Sanitärraume sollten grundsätzlich mit rutschfesten Bodenbelägen ausgerüstet werden. Sollte nicht übersehen werden. Um Ihnen alle diese möglichen Barrieren anschaulicher zu machen, haben wir ein Download [PDF] vorbereitet. Schauen Sie doch mal! |